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Newton und der Apfel: Die Legende vom Geistesblitz

Isaac Newton erzählt vom niederfallenden Apfel, der ihm am 15. April 1726 einen Geistesblitz bescherte - eingängig, aber wohl eher erfunden. Sein Weg zur Gravitation war deutlich länger.

In diesem Zeitzeichen erzählt Marko Rösseler:

Während in London die Pest grassiert, flieht der 23-jährige Isaak Newton aufs Land. Dort soll der Student nicht nur vom fallenden Apfel zur Gravitationstheorie inspiriert worden sein. Er will auch gleich die Fluxionsrechnung und die Grundlage für seine optische Theorie entwickelt haben.
"All dies trug sich in den beiden Pestjahren 1665 /1666 zu. Denn zu dieser Zeit befand ich mich auf dem Höhepunkt meiner Erfindungskraft", erzählt Isaak Newton kurz vor seinem Tod seinem Biografen - und feilt so im hohen Alter an seinem eigenen Mythos.

Tatsächlich ist Newton als junger Wissenschaftler wohl weniger von der Einöde des Landlebens als vielmehr von den Ideen anderer beflügelt. Und auch sein Gesetz zur Gravitation veröffentlicht er erst zwei Jahrzehnte nach seinen angeblich so kreativen Pestjahren.

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Marko Rösseler
Redaktion: Sefa Inci Suvak
Technik: Sarah Fitzek

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