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Wie der Fall Vera Brühne zum Justiz-Krimi wurde

Am 17. April 2001 stirbt Vera Brühne. Sie ist bekannt in der Münchner High Society, als sie Anfang der 1960er wegen Mordes verurteilt wird. Etwa 10 Jahre später machen neue Erkenntnisse den Fall zu einem Agenten-Thriller.

In diesem Zeitzeichen erzählt Martina Meißner:

Ostern 1960: In einer Villa am Starnberger See findet die Polizei den Arzt Otto Praun und seine Haushälterin tot auf. Zunächst scheint alles klar. Doch die Entdeckung zweier Einschüsse im Schädel des Arztes ändert alles. Der Verdacht fällt auf Vera Brühne, eine bekannte Münchner Gesellschaftsdame, die im Testament bedacht wird.

Was folgt, ist ein Prozess ohne direkte Beweise, getragen von Indizien, Widersprüchen und medialer Vorverurteilung. Vera Brühne wird zu lebenslangem Zuchthaus verurteilt - und 18 Jahre später begnadigt. War sie Täterin? Oder Opfer einer Zeit, in der eine geschiedene, selbstständige Frau nicht ins Bild passte?

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autorin: Martina Meißner
Redaktion: Jakob Schiffer und Frank Zirpins

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