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Warum Karl IV. nicht der Friedenskaiser des Mittelalters war

Karl IV. (geb. 14.05.1316) gilt als Verhandler, der lieber Geld als Waffen nutzte. Doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich ein anderes Bild über den Kaiser aus dem Mittelalter.

In diesem Zeitzeichen erzählt Maren Gottschalk:

Mit dem Nachruhm mittelalterlicher Kaiser ist es so eine Sache: Karl den Großen kennt man und wohl auch Kaiser Barbarossa. Aber Kaiser Karl IV. bleibt weitgehend unbekannt, dabei hat er eine Menge Spuren hinterlassen. So geht etwa die Goldene Bulle, das langlebigste Grundgesetz deutscher Geschichte, auf ihn zurück. Mit der Universität Prag hat er die erste Hochschule im Heiligen Römischen Reich gegründet. Viele von ihm beauftragte Prachtbauten wie den Veitsdom oder die Nürnberger Frauenkirche kann man bis heute bewundern.

Geboren wird Karl im Jahr 1316 als Sohn des böhmischen Königs. Anders als sein Vater ist er ein Meister des Taktierens und führt nur selten Krieg. Als Sympathieträger geht Karl IV. dennoch nicht in die Geschichte ein.

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autorin: Maren Gottschalk
Redaktion: Jakob Schiffer und Sefa Inci Suvak
Technik: Sarah Fitzek

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