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Die Welt zu Gast bei Nazis - die große IOC-Fehlentscheidung

Am 13.5.1931 vergibt das Internationale Olympische Komitee (IOC) die Olympischen Spiele 1936 nach Berlin. Das Sportfest wird eine Propaganda-Show für das NS-Regime.

In diesem Zeitzeichen erzählt Ralph Erdenberger:

Als Deutschland 1931 den Zuschlag für die Olympischen Sommerspiele 1936 bekommt, ahnen wenige, wer zwei Jahre später die Macht übernimmt.

Star der Spiele in Berlin ist sehr zum Missfallen der Nazis der afroamerikanische Leichtathlet Jesse Owens, der die Rassenideologie der Nationalsozialisten von der vermeintlichen Überlegenheit der "arischen" Athleten in Grund und Boden läuft.

Nazi-Deutschland inszeniert perfekte Spiele - auch als Reaktion auf internationale Versuche, die Spiele nach der Machtübernahme Hitlers nicht stattfinden zu lassen. In den USA und auch anderswo gibt es Boykottbestrebungen. Anlass dieser Boykottbestrebungen sind Rassenideologie und Politik der Nazis. Juden sind schon damals weitgehend vom Sport und anderer gesellschaftlicher Teilhabe ausgeschlossen.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Ralph Erdenberger
Redaktion: Emily Jeuckens/David Rother

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