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Der Tag, an dem Barbarossa verschwand - und Italien gewann

In der italienischen Hymne werden genau zwei Orte erwähnt: Rom - und Legnano. Ein Örtchen bei Mailand. Dort endet am 29.5.1176 die legendäre Schlacht gegen Barbarossas übermächtige Kaisertruppen.

In diesem Zeitzeichen erzählt Edda Dammmüller:

Friedrich der Erste wird von den Italienern wegen seines roten Bartes "Barbarossa" genannt. Immer wieder überquert er mit hunderten von Panzerreitern die Alpen, begleitet von etlichen Bischöfen, die ihn militärisch und finanziell großzügig unterstützen. Das Fernziel ist Rom: denn der weltliche Herrscher will einen Papst, der ihm nicht widerspricht.

Es kommt wiederholt zu Gefechten zwischen Kaiser Barbarossa und den Städten Norditaliens. In einer dieser Schlachten erleidet Mailand 1161 eine bittere Niederlage. In der Folge wollen die norditalienischen Städte gemeinsam Paroli bieten. In Pontida gründen sie 1167 den Lombardenbund. Wenn eine Stadt angegriffen wird, wehren sich alle gemeinsam.

Am 29. Mai 1176 kommt es bei dem kleinen Dorf Legnano erneut zur Schlacht. Barbarossas Truppen werden vernichtend geschlagen. Er ist gezwungen, Frieden mit Papst Alexander III. zu schließen. Im Frieden von Konstanz erkennt der Kaiser 1183 dann auch die innere Autonomie der italienischen Kommunen an, welche ihrerseits die Oberhoheit des Kaisers akzeptieren.

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autorin: Edda Dammmüller
Redaktion: David Rother
Technik: Martina Taube

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