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Transsibirische Eisenbahn: Der Wilde Osten auf 9.288 Kilometern

Sie ist die längste Bahnstrecke der Welt und ein westlicher Traum von Abenteuer. Doch hinter dem Mythos der Transsibirischen Eisenbahn steckt harte Machtpolitik.

In diesem Zeitzeichen erzählt Daniela Wakonigg:

Seit mehr als 100 Jahren beginnen Reisen mit der Transsibirischen Eisenbahn am Jaroslawler Bahnhof in Moskau. Für viele Menschen außerhalb Russlands steht die Strecke für endlose Wälder, Zeitlosigkeit und das Versprechen einer Reise durch zwei Kontinente. Diese Vorstellung ist jedoch nicht zufällig entstanden.

Schon das Zarenreich bewirbt das Mammutprojekt gezielt im Westen, um Investoren zu gewinnen und Russlands Image zu verbessern. Hinter dem Mythos stehen harte Realitäten: extreme klimatische Bedingungen, Korruption und tiefgreifende Folgen für Sibirien und seine Bevölkerung. Die Transsib wird so zur Lebensader, aber auch zum politischen Werkzeug.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autorin: Daniela Wakonigg
Redaktion: Emily Jeuckens und David Rother
Technik: Alexander Buske

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