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Die harte Hand der Gegenreformation: Papst Paul IV.

Am 28.6.1476 wird Gian Pietro Carafa geboren. Mit fast 80 Jahren wird er zu Papst Paul IV., verschärft die Inquisition, bekämpft Protestanten und zwingt die Juden Roms ins Ghetto.

In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Kosfeld:

Gian Pietro Carafa wird am 28. Juni 1476 in eine Adels-Familie des Königreichs Neapel geboren. Er wird für eine Kirchenlaufbahn ausgebildet und 1955 zum Papst gewählt. Nach seinem Tod wird er in die Geschichte eingehen: Als Beispiel dafür, was passieren kann, wenn ein alter, starrsinniger Mann mit seiner fast grenzenlosen Macht nicht umgehen kann.

Um mögliche Gegner in und außerhalb der Kirche zu finden, baut Paul IV. ein Spitzelsystem auf. Er verbietet Tanz, Musik und Spiele, verfolgt die Menschen mit der Inquisition und zettelt sinnlose Kriege an. Am brutalsten verfolgt er die Juden, befiehlt gar die Errichtung eines Ghettos in Rom. 1559 stirbt der Papst mit 83 Jahren. Endlich ist der Albtraum vorbei, der vier Jahre lang Rom, die Kirche und ganz Europa beherrscht hat. Und viele fragen sich: Wie konnte es soweit kommen?

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Christian Kosfeld
Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak

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