podqast

Ein linker US-Präsident rettet den Kapitalismus: Der "New Deal"

Franklin D. Roosevelts "New Deal" erreicht 1936 den Höhepunkt: Gegen Widerstand der Superreichen setzt er auf wirtschaftlichen Aufschwung durch hohe Löhne und Investitionen - er behält Recht.

In diesem Zeitzeichen erzählt Thomas Pfaff:

Nach dem Börsencrash von 1929 stecken die USA in der schwersten Krise ihrer Geschichte. Banken gehen pleite, ein Viertel der Bevölkerung ist arbeitslos, viele Menschen verlieren ihr Erspartes, Bauern ihr Land. Zeitzeugen erinnern sich an eine bedrückende Atmosphäre, und an eine Gesellschaft, die kaum noch Hoffnung hat.

1933 wird Franklin D. Roosevelt Präsident. Er verspricht einen "New Deal": einen neuen Anfang für das US-amerikanische Volk. Der Staat investiert Milliarden in Straßen, Schulen und Staudämme, fördert Mindestlöhne und stärkt Gewerkschaften. Die Wirtschaft soll nicht länger nur den Interessen der Reichen folgen, sondern dem Gemeinwohl dienen.

Historiker bringen die Wirkung dieser Politik später auf eine Formel: Roosevelt habe den Kapitalismus vor den Kapitalisten gerettet.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

Weiterführende Links:

Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?
Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de
Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!

Diese und viele weitere Folgen vom WDR Zeitzeichen findet ihr in ARD Sounds und überall da, wo es Podcasts gibt.

Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Thomas Pfaff
Redaktion: David Rother
Technik: Petra Laubach

Episode page ↗
Also about the United States
Every episode about United States
More from WDR Zeitzeichen