podqast

Als der Kalte Krieg heiß wurde: Konfrontation in Korea

Auch 75 Jahre nach Kriegsbeginn gibt es in Korea keinen Friedensvertrag zwischen Nord und Süd. Der Beginn des tödlichen Konflikts am 25.6.1950 hatte auch Auswirkungen auf Deutschland.

In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Kath:

Die Alliierten des Zweiten Weltkriegs legen die Grenze zwischen Nord- und Südkorea entlang des 38. Breitengrads. So zerfällt das zuvor von Japan besetzte Land in zwei politische Systeme: Der Norden Koreas steht unter dem Einfluss von Stalin und Mao, der Süden ist durch die USA geprägt. Dennoch wünschen sich viele Koreaner eine Wiedervereinigung.

Auch die kommunistischen Nordkoreaner wollen die Einheit – notfalls mit Gewalt. Am 25. Juni 1950 überschreiten ihre Truppen die Grenze und greifen den Süden an. Ein solcher Akt der Aggression zeige die Gefahr für die Sicherheit aller freien Nationen, wendet sich der US-Präsident Harry Truman an seine Landsleute.

Die UN unter dem Oberbefehl der USA schicken Soldaten und Kriegsmaterial nach Korea. Es folgt ein dreijähriger Krieg mit Millionen Toten und ohne Sieger: Korea bleibt bis heute geteilt.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

Weiterführende Links:

Welches Thema sollen wir im Zeitzeichen recherchieren? Gibt es Kritik oder Lob?

Gerne her damit: Einfach schreiben an zeitzeichen@wdr.de
Wir freuen uns auch über Bewertungen auf der Podcast-Plattform des Vertrauens!

Das ganze Zeitzeichen-Archiv gibt’s hier.

Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Andrea Kath
Redaktion: Frank Zirpins

Episode page ↗
Also about China and Asia
Every episode about China & Asia
More from WDR Zeitzeichen