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Sabotage aus der Luft? Die DDR und der Amikäfer

Juni 1950: DDR-Protest gegen "imperialistische" US-Kartoffelkäfer. Staatliche Propaganda - oder steckt eine kuriose Sabotage hinter dem Käferbefall auf DDR-Feldern?

In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Gerdener:

Der gelb-schwarze Kartoffelkäfer hat es schwer in der DDR - nicht nur wegen seines Appetits auf Kartoffelpflanzen, sondern auch wegen seines vermeintlichen Ursprungs. Im Frühsommer 1950 melden Bauern einen massenhaften Käferbefall - kurz nachdem angeblich westliche Flugzeuge über die Felder geflogen sind.

Die DDR-Regierung wittert Sabotage: Die Amerikaner sollen gezielt "Amikäfer" abgeworfen haben, um die Versorgung zu stören. Beweise? Fehlanzeige. Doch Propaganda-Plakate, Gedichte von Bertolt Brecht und Suchaktionen auf dem Acker machen aus dem Käfer einen politischen Gegner.

In Wahrheit sind es Hitze und eigene Versäumnisse, die eine ideale Umgebung für die Vermehrung der Schädlinge schaffen.

Das sind unsere wichtigsten Quellen:

Und das sind unsere Interviewpartner:

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Die Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Christian Gerdener
Redaktion: Matti Hesse
Technik: Christoph Schneider

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