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Bewundert von Chaplin und Twain: die taubblinde Helen Keller

Als Kleinkind verliert Helen Keller (geb. am 27.6.1880) Hör- und Sehkraft. Doch sie lernt per Hand zu kommunizieren und wird Schriftstellerin, Aktivistin und Weltreisende.

In diesem Zeitzeichen erzählt Doris Arp:

Helen Keller ist ein gesundes Mädchen, als sie am 27. Juni 1880 im US-Bundesstaat Alabama geboren wird. Im Alter von eineinhalb Jahren erkrankt sie schwer, verliert ihr Hör- und Sehvermögen. Sprachlos und eingeschlossen in sich selbst, so erlebt Helen ihre ersten Jahre.

Kurz vor ihrem siebten Geburtstag engagieren die Eltern eine Blindenlehrerin - für das Mädchen "der wichtigste Tag meines Lebens". Anne Sullivan, eine 21-jährige Irin und selbst fast blind, öffnet ihr die Tür zur Außenwelt. Helen Keller lernt, in Blindenschrift zu lesen und schafft es an die Elite-Uni-Harvard. Ihr Studienabschluss macht weltweit Schlagzeilen und gibt Millionen Menschen, die ihr Schicksal teilen, neuen Lebensmut.

Keller schreibt zahlreiche Bücher und Essays über ihren Weg aus der Dunkelheit, tritt in TV-Shows auf und hält weltweit Vorträge. Mit mehreren Ehrendoktortiteln und Auszeichnungen überhäuft, stirbt Helen Keller mit fast 88 Jahren.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autorin: Doris Arp
Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak
Technik: Jan Roloff

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