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Albert Schweitzer: der umstrittene Friedensnobelpreisträger

Um nach Afrika zu gehen, wird Schweitzer Arzt - sein dritter Doktortitel. Am 4.9.1965 stirbt er als moralisches Vorbild. Später wird er als "weißer Retter" kritisiert.

In diesem Zeitzeichen erzählt Uwe Schulz:

Der Pfarrerssohn Albert Schweitzer hätte als Theologe Karriere machen können. Seine Doktorarbeit, eine kritische Bestandsaufnahme der Forschung zum Leben Jesu, erregt 1906 Aufsehen.

Aber Schweitzer will kein Genie werden, sondern Menschen helfen. Dafür erwirbt der Theologieprofessor und Philosoph 1913 seinen dritten Doktortitel: den der Medizin. Als Arzt reist er noch im selben Jahr zusammen mit seiner Frau, der Krankenschwester Helene Breslau, nach Afrika. Im heutigen Gabun baut er mitten im Urwald eine Klinik auf. Geld dafür verdient er unter anderem mit Orgelkonzerten in Europa.

Nach dem Zweiten Weltkrieg engagiert sich Schweitzer zusammen mit Albert Einstein gegen die atomare Bewaffnung. Für seine Bemühungen um die Völkerverständigung erhält er 1952 den Friedensnobelpreis.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Uwe Schulz
Redaktion: Carolin Rückl und Frank Zirpins

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