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Wie Aborigines in Australien unterdrückt wurden

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Der Aborigines Act wurde am 23.12.1905 in Australien verabschiedet. Das Gesetz hat für die Indigenen vor allem eines bedeutet: Bevormundung und Unterdrückung.

In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Kath:

Die Briten wollen die indigene Bevölkerung besser kontrollieren. Darum erlassen sie 1905 für Westaustralien das Aborigines-Gesetz, um ihre Apartheidspolitik zu festigen. Sie führen damit auch das Amt des "Chief Protector of Aborigines" ein, also des "Chef-Beschützers der Aborigines". Doch mit Schutz hat das nichts zu tun.

Der "Chief Protector" hat die gesetzliche Vormundschaft über die Kinder der Aborigines inne. Da er laut Gesetz das alleinige Aufenthaltsbestimmungsrecht über alle Aborigines-Kinder unter 16 Jahren hat, kann er sie aus ihren Familien reißen. Die Kinder müssen zwangsweise in Erziehungsheimen, Schulen oder bei weißen Familien leben. Die schwarze Haut der Ureinwohner soll später durch gemischte Ehen verschwinden.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autorin: Andrea Kath
Redaktion: Jakob Schiffer und Matti Hesse

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