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Dies Alliensis - der verfluchte 18. Juli im alten Rom

Ein schwarzer Tag: der 18. Juli 390 v. Chr. Das Heer wird von den Kelten geschlagen, die Stadt belagert und gedemütigt. Rund um den Tag ranken sich wilde Mythen.

In diesem Zeitzeichen erzählt Marfa Heimbach:

Schon Wochen vor dem 18. Juli 390 v. Chr. verbreitet sich im alten Rom die Nachricht, dass die Kelten aus dem Norden über die Alpen gezogen und mit Riesengeschrei in Italien eingefallen seien.

Jeder Römer weiß auch nach Jahrhunderten noch, was sich an jenem heißen Sommertag des 18. Juli 390 vor Chr. etwa 15 Kilometer nördlich von Rom ereignet. Da, wo das kleine Flüsschen Allia in den Tiber mündet.

Die Römer sehen sich umringt von Feinden. Schrecken und Panik verbreiten sich. Zu richtigen Kämpfen kommt es gar nicht. Die Römer fliehen Richtung Tiber, wo viele in den Strudeln ertrinken. Andere retten sich ins benachbarte Veji, wieder andere flüchten zurück nach Rom, zu ihren Frauen und Kindern.

Die Kelten fallen in Rom ein. Sie verwüsten die Stadt, morden, rauben und setzen vieles in Brand. Die Römer flüchten mit Waffen, Getreide und Gold hoch auf die Burg und das Kapitol.

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Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen:
Autorin: Marfa Heimbach
Redaktion: Emily Jeuckens und Sefa Inci Suvak
Technik: Sarah Fitzek

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