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70 Jahre Bravo: Wie ein Heft Jugendkultur prägte

Die Bravo gibt der Jugend Idole, Orientierung und eine eigene Identität - und verdient damit nicht nur selbst viel Geld. Am 26.8.1956 erscheint die erste Ausgabe.

In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Halter:

Aus der eher braven "Zeitschrift für Film und Fernsehen" entwickelt sich binnen weniger Jahre ein Medium, das die Wünsche einer neuen Generation erkennt und bedient. Die BRAVO begleitet das Wirtschaftswunder, den Siegeszug von Rock'n'Roll und die Entstehung einer eigenständigen Jugendkultur.

Mit Starschnitten, exklusiven Schallplattenbeilagen, großen Konzertaktionen und prominenten Gesichtern schafft die Redaktion eine eigene Erlebniswelt. Gleichzeitig zieht mit der Dr.-Sommer-Beratung eine Form der sexuellen Aufklärung in die Kinder- und Jugendzimmer ein, die für viele Familien damals ungewohnt ist. Am Ende steht die Frage, was die BRAVO für Generationen von Jugendlichen eigentlich war: Zeitschrift, Marktmacht oder Zufluchtsort auf dem Weg ins Erwachsenenleben.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

Weiterführende Links:

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Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen:
Autorin: Andrea Halter
Redaktion: Carolin Rückl, Sefa Inci Suvak

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