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Der 38-Minuten-Krieg: Sansibar gegen Großbritannien

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Am Morgen des 27.8.1896 eröffnet die britische Royal Navy das Feuer auf Sansibar. Der kürzeste Krieg der Geschichte wird 500 Tote und Verletzte fordern und den Inselstaat grundlegend verändern.

In diesem Zeitzeichen erzählt Martin Henning:

Weiße Strände und Gewürzplantagen machen Sansibar im 19. Jahrhundert zu einem wohlhabenden Knotenpunkt zwischen Afrika, Arabien und Indien. Omans Herrscherfamilie Bu-Said profitiert vom internationalen Handel und baut ihren Einfluss entlang der ostafrikanischen Küste aus.

Gleichzeitig wachsen innerhalb der Familie Rivalitäten, die immer wieder zu Konflikten führen. Als 1896 der amtierende Sultan Hamad stirbt, nutzt sein Neffe Khalid die Gelegenheit und besetzt den Palast. Für Großbritannien ist das inakzeptabel. Die Insel liegt an einer strategisch wichtigen Seeroute, und London betrachtet Sansibar längst als Teil seiner Einflusszone. Es kommt zum Angriff.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Martin Henning
Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Suvak
Technik: Thomas Bleul

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