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Vom Khanat zum Zarenreich: Die russische Eroberung Sibiriens

Am 1.9.1581 zieht der Kosak Jermak Timofejew mit einem Söldner-Trupp los Richtung Sibirien. Aus einem Streit unter Nachbarn wird die Eroberung eines halben Kontinents.

In diesem Zeitzeichen erzählt Uli Hufen:

13 Millionen Quadratkilometer, endlose Wälder, gewaltige Flüsse und enorme Rohstoffvorkommen: Sibirien scheint heute untrennbar mit Russland verbunden. Doch Ende des 16. Jahrhunderts ist die Region noch kein Teil des russischen Reiches. Als der Kosakenführer Jermak im Auftrag der Kaufmannsfamilie Stroganow nach Osten zieht, beginnt eine Entwicklung von historischer Tragweite.

Im Mittelpunkt stehen wirtschaftliche Interessen. Das begehrte "weiche Gold" der Pelze treibt Händler, Abenteurer und Herrscher an. Aus einzelnen Forts entlang großer Flüsse wächst ein Netz russischer Macht, das sich innerhalb weniger Generationen bis an den Pazifik ausdehnt. Die Geschichte dieser Landnahme ist zugleich eine Geschichte von Entdeckungen, Härten, Widerstand und kolonialer Gewalt.

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Uli Hufen
Redaktion: Sefa Inci Suvak, Christoph Tiegel

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