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Weströmisches Reich in Gefahr: "Barbaren" überqueren den Rhein

Western Roman Empire in danger: "Barbarians" cross the Rhine
15 min
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Im Jahr 406 überqueren zehntausende Vandalen, Sueben und Alanen den Rhein. Durch die Invasion der "Barbaren" gerät das Weströmische Reich ins Wanken.

In diesem Zeitzeichen erzählt Tobias Sauer:

Zu seinen Glanzzeiten erstreckt sich das Römische Reich von den Küsten Marokkos bis zu den Bergen des Kaukasus, vom nebligen Britannien bis ins heiße Mesopotamien. Im Jahr 406 setzt der Zerfall ein: Zehntausende Vandalen, Alanen und Sueben überqueren - vermutlich in Mainz - den Rhein und dringen in das Weströmische Reich ein.

Die Eindringlinge bringen die bestehende Ordnung durcheinander. Sie plündern Gallien, überqueren die Pyrenäen und unterwerfen Nordafrika - eine der reichsten römischen Provinzen. Die römischen Herrscher schaffen es nicht, den Niedergang aufzuhalten. Sieben Jahrzehnte nach der Rheinüberquerung wird der letzte Weströmische Kaiser abgesetzt.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Tobias Sauer
Redaktion: Christoph Tiegel und Sefa Inci Sufak
Technik: Holger Maerten

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