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Ungarn 1956: Ein Junge, ein Aufstand, ein zerstörter Traum

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1956 geht der 15-jährige Géza in Budapest auf die Straße. Er erlebt Euphorie und Angst, sowjetische Panzer und einige Tage Freiheit - bis der Aufstand scheitert.

In diesem Zeitzeichen erzählt Michael Richmann:

Was als Studentenproteste auf den Straßen in Budapest beginnt, entwickelt sich schnell zu einer Volksbewegung und erzielt zunächst Erfolge. Der abgesetzte Reformkommunist Imre Nagy kehrt als Ministerpräsident zurück. Und trotz blutiger Auseinandersetzungen mit Todesopfern auf beiden Seiten sieht es einige Tage so aus, als könnte der Aufstand Erfolg haben.

In Budapest und Moskau wird derweil um das weitere Vorgehen gerungen. Sollen Reformen zugelassen werden oder die Partei auf ihrem bisherigen Kurs beharren? Als Ungarn den Austritt aus dem Warschauer Pakt ankündigt, ist für den Kreml eine rote Linie überschritten. Die Sowjetarmee schlägt den Aufstand mit Panzern und militärischer Gewalt brutal nieder.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

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Die Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Michael Richmann
Redaktion: Matti Hesse

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