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Rembrandt: Vom Star-Maler zum bankrotten Außenseiter

Rembrandts Karriere in der Amsterdamer Kunstszene ist steil: Er profitiert vom Boom der Stadt, doch sein Eigensinn steht dem Erfolg im Weg. Am 26.7.1656 ist er bankrott.

In diesem Zeitzeichen erzählt Anja Reinhardt:

Rembrandt van Rijn ist nicht nur ein begnadeter Maler, er bedient auch perfekt den Geschmack der neuen Eliten im aufstrebenden Amsterdam. Das zahlt sich aus. Allein vom Honorar für seine berühmte "Nachtwache" kann er sich ein stattliches Haus kaufen, das er mit wertvollen Kunstwerken und kuriosen Raritäten füllt.

Doch die Zeiten ändern sich, die Kunden wünschen sich gefälligere Bilder. Rembrandts Farbpalette hingegen wird dunkler, die Gesichter verletzlicher, die Bilder sperriger. Was die Kunstwelt heute als späten Rembrandt bewundert, kostet ihn zu Lebzeiten immer mehr Auftraggeber.

Am 26. Juli 1656 erklärt er schließlich seine Zahlungsunfähigkeit und verliert infolgedessen seine Sammlungen und sein Haus.

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Die Macherinnen hinter diesem Zeitzeichen:
Autorin: Anja Reinhardt
Redaktion: Carolin Rückl

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