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Filmikone Clint Eastwood: Western, Waffen, Widersprüche

Clint Eastwood (am 31.5.1930 geboren) ist eine US-Filmikone: als Schauspieler verehrt, als Regisseur gefeiert – und ein Mann voller Widersprüche.

In diesem Zeitzeichen erzählt Christian Kosfeld:

Aufgewachsen ist Clint Eastwood in ärmlichen Verhältnissen, seine Eltern ziehen als Wanderarbeiter durch Kalifornien. Ein Freund empfiehlt ihm, es mal in Hollywood zu probieren – so groß und gutaussehend wie Clint Eastwood als junger Mann ist. Sein Glücksfall ist die Serie "Rawhide": Sechs Jahre lang verkörpert Eastwood den sympathischen Cowboy Rowdy Yates.

Er bleibt ein Cowboy. Zusammen mit dem noch unbekannten Regisseur Sergio Leone entwickelt Eastwood den Italo-Western. 1971 wechselt der Schauspieler mit dem Stoppelbart zum Actionfilm und der radikale Polizist "Dirty Harry" wird seine neue Paraderolle. Dass er auch große Gefühle darstellen kann, zeigt Eastwood 1995 mit seiner Inszenierung von "Die Brücken am Fluss", einer Liebesgeschichte zwischen einem Fotografen und einer verheirateten Farmersfrau.

Stars wie Meryl Streep, Morgan Freeman oder Gene Hackmann loben zudem seine ruhige Art am Set, auch als Regisseur und Produzent. Mit 94 Jahren hat er gerade seinen jüngsten und angeblich letzten Film in die Kinos gebracht: Juror #2.

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Christian Kosfeld
Redaktion: Matti Hesse

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