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Die vielen Väter des Aluminiums - C. Halls Jahrhunderterfindung

Am 9.7.1886 sichert sich Charles M. Hall ein US-Patent zur Aluminiumgewinnung, während Paul Héroult in Europa zeitgleich dasselbe schafft - ein Millimeter-Finish.

In diesem Zeitzeichen erzählt Kay Bandermann:

Mit etwa sieben bis acht Prozent ist Aluminium nach Sauerstoff und Silizium der dritthäufigste Stoff in der Erdkruste. Seit Beginn des 19. Jahrhunderts suchen Naturwissenschaftler nach Wegen, um das Metall abzuscheiden oder aus dem Gestein herauszulösen.

1886 gelingt dem College-Studenten Charles Martin Hall in der Kleinstadt Oberlin in Ohio ein entscheidender Durchbruch. Im Holzschuppen hinter dem Elternhaus richtet er ein provisorisches Labor ein. Mit selbstgebauten Batterien zur Stromerzeugung, einer eisernen Bratpfanne und dem Mineral Kryolith gelingt es ihm, das in einer Flüssigkeit gelöste Aluminiumoxid aufzuspalten.

Mit einer Handvoll Aluminiumstücken geht Hall zu potenziellen Geldgebern, denn er ahnt, dass sich mit dieser Entdeckung viel Geld verdienen lässt. Sie gründen die "Pittsburgh Reduction Company", wo Hall sein Verfahren weiter verbessert. Jetzt kann Roh-Aluminium in großen Mengen gewonnen werden. Und die Herstellungs-Kosten liegen unter zwei Dollar pro Kilo. Am 9. Juli 1886 reicht Hall das Patent mit der Nummer 400.664 bei den US-Behörden ein.

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Kay Bandermann
Redaktion: Emily Jeuckens und David Rother

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