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Túpac Amaru II, der letzte große Inka-Rebell

In Peru starten Ende des 18. Jahrhunderts Túpac Amaru II. und seine Frau Micaela Bastidas eine Rebellion gegen Spaniens Kolonialmacht. Den Kampf gewinnen sie beinahe.

In diesem Zeitzeichen erzählt Claudia Friedrich:

Im Kolonialstaat Peru sind Mitte des 18. Jahrhunderts Spanisch die offizielle Sprache und der Katholizismus die vorherrschende Religion. Doch nach wie vor sprechen die indigenen Menschen Quechua und kleiden sich in der Tradition der Inka - obwohl die spanische Krone alles versucht, die indigenen Wurzeln zu kappen.

Im Dienste des spanischen Königs Karl III. peitschen Beamte Reformen durch, die Geld in Spaniens Staatskasse spülen sollen. Leidtragende sind die bäuerlichen Familien im Hochland. Unter grausamen Bedingungen verrichten sie Arbeitsdienste auf Kokafeldern, in Textilfabriken und Silberminen. Sie werden mit hohen Kopfsteuern und Zwangshandel belegt.

1780 starten indigene Menschen deshalb die größte Rebellion in der spanischen Kolonialgeschichte Amerikas. An der Spitze stehen Túpac Amaru und seine Frau Micaela Bastidas - bis sie in einem Gewaltexzess der spanischen Kolonialbehörden im Frühling 1781 getötet werden. Den Aufstand jedoch können die Spanier erst gut zwei Jahre später niederschlagen.

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autorin: Claudia Friedrich
Redaktion: Matti Hesse

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