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Rivale des Shōgun: Samurai Ishida Mitsunari

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Ishida Mitsunaris größte Schlacht ist ein Wendepunkt in Japans Geschichte. Doch der Samurai ist kein Stratege - und verliert. Am 6.11.1600 wird er hingerichtet.

In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Kath:

Unter Toyotomi Hideyoshi erlebt Japan Ende des 16. Jahrhunderts eine relativ friedliche Phase. Mit seinem Tod endet diese abrupt. Der folgende Machtkampf um die Vorherrschaft im Land mündet in die Schlacht bei Sekigahara, eine der blutigsten Auseinandersetzungen dieser Zeit.

Im Oktober 1600 treffen im Tal von Sekigahara zwei große Heere aufeinander: die Westarmee unter der Führung von Ishida Mitsunari und die Ostarmee unter Tokugawa Ieyasu. Mitsunari, einst die rechte Hand Hideyoshis, gilt als fähiger Verwaltungsbeamter, aber weniger begabter Diplomat und Feldherr.

Tokugawa Ieyasu hingegen erweist sich als brillanter Stratege. Eine übergelaufene Armee-Einheit verhilft ihm zum Sieg. Ishida Mitsunari muss fliehen, wird jedoch gefasst und am 6. November 1600 mit einem Samurai-Schwert geköpft. Seinen abgeschlagenen Schädel findet man 1907 zufällig in einem Tempel in Kyoto. Wer ihn dort begraben hat, ist bis heute ein Rätsel.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autorin Andrea Kath
Redaktion: Carolin Rückl und Frank Zirpins
Technik: Christina Gabriel

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