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Fatima: Die Übermutter des Islam

Im Jahre 606 wird die Tochter Mohammeds geboren und später zur zentralen Figur im schiitischen Islam. Als die "Mutter der Imame" prägt sie bis heute diesen Glauben.

In diesem Zeitzeichen erzählt Marfa Heimbach:

Muslime in aller Welt verehren Fatima als "Herrin der Frauen", als "Strahlende" und "Blume" und "Mutter der Imame". Die jüngste Tochter von Mohammed und seiner ersten Frau Ḫadiǧa ist vier Jahre als, als ihr Vater zum Verkünder des Islams wird.

Angeblich sollen Vater und Tochter eine besondere Nähe gehabt haben. Selbst ihren Mann darf sie selbst aussuchen und wählt unter ihren vielen Verehrern Ali aus, einen Neffen ihres Vaters. Mit ihm bekommt sie die Söhne Hassan und Hussein, die einzigen lebenden Enkel und späteren Nachfolger des Propheten.

Ihre Verehrung im Islam, vor allem von den Schiieten, ähnelt der christlichen Maria, der Mutter Jesu. Fatima stirbt im Jahr 632, wenige Wochen nach ihrem Vater.

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autorin: Marfa Heimbach
Redaktion: Sefa Inci Suvak
Technik: Sascha Schiemann

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