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Krimkrieg: Mehr als 500.000 Tote für eine "Heilige Mission"

Vorgeblich um Orthodoxe zu schützen, zettelt der Zar Krieg mit den Osmanen an. Am 30.3.1856 endet der Krimkrieg mit seiner Niederlage und einer Demütigung, die bis heute nachhallt.

In diesem Zeitzeichen erzählt Almut Finck:

Am 30. März 1856 endet der Krimkrieg offiziell mit dem Pariser Friedensvertrag. Russland muss sich aus dem Machtspiel am Bosporus und auf dem Balkan zurückziehen. Zwar behält es die Krim, doch das Schwarze Meer wird zur militärisch neutralen Zone erklärt - eigene Kriegsschiffe sind dort verboten.

Für das Zarenreich ein schwerer Schlag: Der Zugang zu eisfreien Häfen, lange ein zentrales Ziel russischer Politik, bleibt versperrt. Der Frieden bringt keine Ruhe, sondern neue Spannungen. In Russland wird der Vertrag als Demütigung empfunden - ein Gefühl, das nachwirkt und künftige Konflikte vorbereitet.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Almut Finck
Redaktion: Carolin Rückl und Sefa Inci Suvak
Technik: Martin Kropp

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