RONZHEIMER.Paul RonzheimerAll episodes
ZEITREISE: Wenn sie Hitler getötet hätten. Mit Linda von Keyserlingk
Hinter Stauffenbergs Attentat stand ein weit größeres Widerstandsnetzwerk, als viele glauben – und unser Bild davon ist bis heute von der Propaganda der Nationalsozialisten geprägt.
Am 20. Juli 1944 explodiert eine Bombe im Führerhauptquartier Wolfsschanze. Adolf Hitler überlebt. Das Attentat scheitert, der geplante Staatsstreich bricht zusammen. Doch was wäre geschehen, wenn Hitler tatsächlich getötet worden wäre? Und wer waren die Menschen, die Deutschland von der NS-Diktatur befreien wollten?
Bis heute verbinden wir den Widerstand vom 20. Juli vor allem mit Claus Schenk Graf von Stauffenberg und einer kleinen Gruppe konservativer Offiziere. Tatsächlich stand hinter dem Umsturzversuch ein weit verzweigtes Netzwerk aus Militärs, Sozialdemokraten, Liberalen, Gewerkschaftern und zahlreichen weiteren Beteiligten. Ihre Motive waren höchst unterschiedlich, ihre politischen Vorstellungen keineswegs immer demokratisch. Doch sie hatten bereits konkrete Pläne für eine neue Regierung, die Beendigung des Krieges und den Aufbau eines Rechtsstaates entwickelt.
Filipp Piatov spricht mit der Historikerin Dr. Linda von Keyserlingk über die wahren Motive der Verschwörer, die Erfolgsaussichten des Attentats und die Frage, warum unser Bild des deutschen Widerstands bis heute von nationalsozialistischer Propaganda geprägt ist.
Was können wir aus dem 20. Juli über politischen Mut, historische Verantwortung und den Schutz unserer Demokratie lernen?
--
Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!
Pauls offizielle Website & Forum: https://ronzheimer.tv
Podcast Community: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen über die aktuelle Folge auf joincampfire.fm/ronzheimer
Filipp auf X | RONZHEIMER. auf YouTube!
Moderation u. Redaktion: Filipp Piatov |
Executive Producer: Daniel van Moll
Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ronzheimer
Episode page ↗