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Die dunkle Vergangenheit der Heinzelmännchen

Heinzelmännchen machen heimlich unsere Arbeit. So steht es im Märchen von 1826. Geschichten über die Wesen gab es aber schon davor. Und die zeigen ein anderes Bild.

In diesem Zeitzeichen erzählt Marko Rösseler:

Erstmals taucht die Figur des "Heinzelmanns" im 16. Jahrhundert auf. Der Theologe Erasmus Alberus schildert ihn als lästigen Störenfried, Martin Luther sogar als "teufliches Heintzlein", das den Tod bringt.

Der Kölner Pädagoge und Karnevalist Ernst Weyden holt die Sage 1826 an den Rhein und verwandelt die düsteren Gestalten in freundliche, fleißige Hausmeister. Zehn Jahre später lässt August Kopisch die Kölner in seiner Ballade seufzen: "Wie war zu Cölln es doch vordem. Mit Heinzelmännchen so bequem!"
Auch wenn der Geschichte nach die kleinen Wichtel Köln verlassen haben, begegnet man ihnen heute noch überall – am Heinzelmännchen-Brunnen, auf dem Heinzel-Weihnachtsmarkt, in den Buchläden und Souvenirgeschäften.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

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Die Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Marko Rösseler
Redaktion: Frank Zirpins, Jakob Schiffer

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