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Wiener Kongress: Als Europas Landkarte neu gezeichnet wurde

Monatelang feiern Europas Mächtige nach Napoleons Niederlage und verhandeln die Grenzen auf dem Kontinent neu. Erst als er zurückkehrt, einigt man sich eilig (am 9.6.1815).

In diesem Zeitzeichen erzählt Herwig Katzer:

Am 9. Juni 1815 besiegelt die Schlussakte des Wiener Kongresses Europas Neuordnung nach Napoleons Sturz. Zuvor haben die Großmächte unter der Regie des österreichischen Außenministers Metternich in Wien über Grenzen, Legitimität und das Kräftegleichgewicht verhandelt.

Napoleons Rückkehr von Elba beschleunigt dabei die Entscheidungen: Preußen bekommt Gebiete im Rheinland, Polen fällt unter die Herrschaft des russischen Zaren und ein neues Königreich der Vereinigten Niederlande soll als Pufferstaat vor zukünftigen Expansionsgelüsten Frankreichs schützen. Das Ergebnis bringt dem Kontinent jahrzehntelange Stabilität.

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Herwig Katzer
Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse

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