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Widerstand als Lebensweg: Lisa Fittko

Am 25.9.1940 beginnt die Exilaktivistin Lisa Fittko in Südfrankreich, NS-Verfolgte über die Pyrenäen nach Spanien zu führen. Unter ihnen der Philosoph Walter Benjamin.

In diesem Zeitzeichen erzählt Melahat Simsek:

Geboren 1909 als Elisabeth Ekstein in der heutigen Ukraine, wächst Lisa Fittko in einem politisch wachen Elternhaus auf. Früh kämpft sie als Kommunistin gegen den Faschismus, verteilt Flugblätter und lebt im Untergrund. Mit ihrem Mann Hans Fittko flieht sie 1933 nach Prag, später nach Paris.

Nach Internierung im Lager Gurs entkommt sie und schließt sich in Marseille dem amerikanischen Fluchthelfer Varian Fry an. Von einem Bürgermeister erfährt sie von einem verborgenen Schmugglerpfad über die Pyrenäen. Mehrfach führt sie Flüchtlinge auf dieser gefährlichen Route in die Freiheit – unter ihnen der Philosoph Walter Benjamin.

Lisa Fittko überlebt Exil und Verfolgung, stirbt 2005 mit 95 Jahren in Chicago. Bescheiden bis zuletzt bleibt sie eine Ikone des antifaschistischen Widerstands und der Zivilcourage.

Das sind unsere wichtigsten Quellen:

Und das sind unsere InterviewpartnerInnen:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autorin: Melahat Simsek
Redaktion: Frank Zirpins, Christoph Tiegel
Technik: Jens Buchheister

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