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Lügendetektor: Erfunden, um Verhöre humaner zu machen

Am 13.1.1931 wird der Lügendetektor patentiert. Heute ist er vor allem in den USA im Einsatz, noch immer nach dem ursprünglichen System - und genauso leicht manipulierbar.

In diesem Zeitzeichen erzählt Simon Schomäcker:

Ab den 1910er-Jahren wird an ersten Geräten für Lügendetektion gearbeitet. Zu dieser Zeit festigt sich die wissenschaftliche Erkenntnis, dass psychische Vorgänge wie Angst unmittelbare, messbare körperliche Reaktionen auslösen.

Geräte wie ein Blutdruckmesser oder auch ein Galvanometer zur Bestimmung des elektrischen Hautwiderstands beim Schwitzen sind damals schon bekannt. Durch synchrone Darstellung mit einem einzigen Apparat erhofft man sich, emotionalen Stress schneller und eindeutiger feststellen zu können. Die Vernehmung soll für Verdächtige so humaner werden - und Folter als Vernehmungsmethode abgelöst.

Das sind unsere wichtigsten Interviewpartner:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Simon Schomäcker
Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse

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