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Bismarck (4/4) - Das Gespenst vom Sachsenwald

Nach fast drei Jahrzehnten an der Macht wird Otto von Bismarck 1890 von Kaiser Wilhelm II. zum Rücktritt gezwungen. Doch der „Eiserne Kanzler“ verschwindet nicht in der Versenkung – er wird zum Gespenst vom Sachsenwald. Von seinem Gut in Friedrichsruh aus mischt er sich weiter in die Politik ein, attackiert den Kaiser und stilisiert sich selbst zum Reichsgründer-Mythos.
Wir erzählen von Bismarcks Rolle bei der deutschen Kolonialpolitik, vom turbulenten Dreikaiserjahr 1888, von Intrigen, Demütigungen und einem Kanzler, der seine Macht nicht loslassen kann. Wie wird aus dem mächtigsten Politiker Europas ein alt gewordener Störenfried? Warum wächst sein Kult im Ruhestand ins Gigantische? Und trägt Bismarck eine Mitschuld daran, dass Deutschland am Ende ins Verhängnis des 20. Jahrhunderts steuert?

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