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Ferdinand von Richthofen: Erfinder der Seidenstraße

Ferdinand von Richthofen kartierte China, prägte die Forschung zur Seidenstraße und legte Grundlagen für Europas China-Interesse. Er starb am 6. Oktober 1905.

In diesem Zeitzeichen erzählt Almut Finck:

Ferdinand von Richthofen, 1833 in Schlesien geboren, ist ein Pionier der modernen Geowissenschaften. Vier Jahre lang reist er durch 13 chinesische Provinzen, kartiert Gebirge und Flüsse und sucht nach dem "schwarzen Gold": Kohle, der Treibstoff der Industrialisierung.

Sein Blick von Ost nach West ist neu und weitsichtig: Er sieht ein China im Umbruch, voller künftiger Dynamik. Die berühmte Seidenstraße bereist er nie. Stattdessen puzzelt er Karten, Berichte und chinesische Quellen zusammen und erfindet das uralte Handelsnetz zwischen China und Europa neu. Am 6. Oktober 1905 stirbt er in Berlin, doch seine Idee von weltumspannenden Handelswegen lebt bis heute fort.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autorin: Almut Finck
Redaktion: Sefa Inci Suvak

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