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Ein großes Herz für Freund und Feind in Not: CARE-Pakete

Im Juni 1946 senden die USA die ersten CARE-Pakete nach Europa, um die die Not der Menschen zu lindern. Vor allem in Deutschland werden sie zum Symbol der Nachkriegszeit.

In diesem Zeitzeichen erzählen Ulrich Biermann und Veronika Bock:

US-Präsident Harry S. Truman geht mit gutem Beispiel voran und kauft persönlich 100 Care-Pakete. Und er ruft die amerikanische Bevölkerung auf, es ihm gleichzutun. Initiiert wird die Aktion von der "Kooperative für amerikanische Hilfslieferungen nach Europa", kurz CARE.

Erst freuen sich die Franzosen über die Extra-Portion Zucker, Fleisch & Co. Am 6. Juni 1946 heben die USA dann das Verbot auf, Pakete ins besetzte Deutschland zu schicken. Bereits einen Monat später legt der erste Hilfsfrachter in Bremerhaven an.

Ein Paket sei wie ein Lottogewinn gewesen, berichten Empfänger später über die Hilfslieferungen. Bis 1960 erreichen 100 Millionen Care-Pakete Europa, zehn Millionen davon gehen nach Deutschland.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autoren: Ulrich Biermann und Veronika Bock
Redaktion: Matti Hesse

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