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Der blutige Attica-Gefängnisaufstand 1971: Was geschah wirklich?

Im September 1971 bringen fast 1300 Häftlinge das Gefängnis Attica unter ihre Kontrolle. Nach fünf Tagen stürmt die Polizei das Gefängnis - mit fatalen Folgen. Was wirklich geschah, wird jahrzehntelang vertuscht.

In diesem Zeitzeichen erzählt Kolja Sand:

Der Gefängnisaufstand von Attica zählt zu den folgenreichsten Ereignissen der US-Justizgeschichte. Die Gefangenen protestieren gegen Überbelegung, mangelhafte medizinische Versorgung und Misshandlungen. Nach Beginn des Aufstands übernehmen sie Teile des Gefängnisses und treten mit konkreten Forderungen an die Öffentlichkeit.

Fünf Tage lang richten sich die Blicke des ganzen Landes auf das Gefängnis. Journalisten, Politiker und Vermittler verfolgen die Verhandlungen, während die Situation zunehmend außer Kontrolle gerät. Als Sicherheitskräfte eingreifen, endet die Konfrontation in einem Blutbad. Die Folgen beschäftigen Gerichte, Historiker und Betroffene noch Jahrzehnte später.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

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Die Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Kolja Sand
Redaktion: Matti Hesse

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