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Pu der Bär: Wie Moskau Disney Konkurrenz macht

Pu the Bear: How Moscow is competing with Disney
14 min
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Vor 100 Jahren erscheint Alan Alexander Milnes "Pu der Bär". Bis heute weckt er Kindheitserinnerungen. Warum ausgerechnet eine sowjetische Verfilmung Millionen begeistert.

In diesem Zeitzeichen erzählt Uli Hufen:

Jeden Abend erzählt der Schriftsteller Alan Alexander Milne seinem Sohn Christopher Robin Geschichten über seine Plüschtiere. Allen voran: der Teddybär Winnie-the-Pooh, auf Deutsch Pu der Bär. Aus den Geschichten wird ein Buch, das am 14. Oktober 1926 erscheint und schnell zum Erfolg wird. Es erzählt von einer Welt, in der Spielzeuge lebendig und Kinder ernst genommen werden. Mit Wortspielen, Reimen, viel Fantasie und einer feinen Philosophie, die auch Erwachsene berührt.

Winnie Pooh wird weltweit bekannt und bekommt später ganz unterschiedliche Gesichter, etwa bei Disney oder in den sowjetischen Trickfilmen von Fjodor Chitruk. Bis heute steckt in den Geschichten etwas, das viele aus ihrer Kindheit kennen: die Vorstellung, dass ein Teddybär viel mehr sein kann als nur ein Stofftier.

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Die Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Uli Hufen
Redaktion: Matti Hesse
Technik: Axel Düllmann

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