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Tupaia: James Cooks vergessener Navigator

Er kennt den Pazifik wie kein Europäer: Tupaia, der polynesische Navigator, führt James Cook über unbekannte Meere – und zahlt am 11.11.1770 mit seinem Leben.

In diesem Zeitzeichen erzählt Kolja Sand:

Als James Cook vor Tahiti ankert, kommt es schon bald zu heftigen Auseinandersetzungen mit den Indigenen. Tupaia, ein Priester von einer der Nachbarinseln Tahitis, versucht zu vermitteln und bringt die Anliegen der Inselbewohner vor.

Cook erkennt schnell, dass Tupaia nicht nur ein geschickter Diplomat ist, sondern sich auch im Pazifik bestens auskennt. Er kann Tupaia überzeugen, mit ihm in See zu stechen. Dank Tupaias Navigationskunst erreichen die Briten bald Neuseeland. Dort kann sich Tupaia mit den Māori verständigen und ermöglicht Cook so, Neuseeland zu erkunden.

Ohne Tupaia wäre Cook wahrscheinlich nicht als erfolgreicher Entdecker in die Geschichte eingegangen. Erwähnt hat er ihn in seinen Berichten dennoch kaum – obwohl Tupaia im Dienste Cooks stirbt.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Kolja Sand
Redaktion: Sefa Inci Suvak
Technik: Moritz Raestrup

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