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Timbuktu: Wie die Wüstenstadt zum Mythos wird

Jahrhundertelang zieht Timbuktus Reichtum Reisende und Eroberer an. Am 18.8.1826 erreicht Alexander Laing als vermeintlich erster Europäer die sagenumwobene Stadt. Doch Gold findet er keines.

In diesem Zeitzeichen erzählt Murat Kayı:

Im 14. Jahrhundert reist Mansa Musa, Herrscher aus Timbuktu, mit einer prunkvollen Karawane nach Mekka. Entlang des Pilgerweges verschenkt er Gold in rauen Mengen und weckt somit die Vorstellung in der Bevölkerung, dass Timbuktu ein reiches und prächtiges Paradies sein muss. Da der Weg dorthin durch die Sahara führt, ist Timbuktu für Europäer nahezu unerreichbar.

Der schottische Forscher Alexander Gordon Laing will es wissen und macht sich vom heutigen Libyen auf ins sagenumwobene Timbuktu. 3.700 Kilometer reist er diagonal durch die Sahara. Die Reise wird zur Tortur. Er erreicht Timbuktu am 18.8.1826 mit unzähligen Wunden, gebrochenen Knochen und ohne seine rechte Hand - und vom beschriebenen Gold findet er nichts.

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Murat Kayı
Redaktion: Carolin Rückl und Matti Hesse

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