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Kalte Einöde: Erstmals überwintern neun Frauen in der Antarktis

Frauen in der Antarktis? Und dann noch über den Winter? Für das Alfred-Wegener-Institut undenkbar – bis im antarktischen Winter des Jahres 1990 neun Frauen das Eis brechen.

In diesem Zeitzeichen erzählt Marfa Heimbach:

Der Kontinent der Superlative: Die Antarktis. Der kälteste, stürmischste und lebensfeindlichste Kontinent der Erde, größer als Europa, bedeckt von Tausenden Metern ewigen Eises. Ein halbes Jahr geht die Sonne am Südpol nicht unter, die andere Hälfte herrscht dunkle Nacht.

Im arktischen Winter gibt nur noch der Mond Licht. Es herrschen Temperaturen um minus 40 Grad. Unter diesen Bedingungen müssen die Forscherinnen ausharren. Sie führen wissenschaftliche Experimente durch und überprüfen auch Messgeräte, die kilometerweit von der Station entfernt sind. Im Januar 1991 endet die Überwinterung der neun Frauen.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autorin: Marfa Heimbach
Redaktion: Frank Zirpins
Technik: Sarah Fitzek

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