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Wie Heinrich Schliemann Troja ausgegraben hat

How Heinrich Schliemann excavated Troy
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Mitte des 19. Jahrhunderts ist Troja noch ein Mythos. Doch dann fängt Heinrich Schliemann an, sich für die Stadt zu interessieren. Am 11.10.1871 beginnt er, nach ihr zu graben.

In diesem Zeitzeichen erzählt Philip Ritter:

Am 11. Oktober 1871 beginnen auf dem Hügel Hisarlik, im Westen der heutigen Türkei, offiziell die Ausgrabungen Heinrich Schliemanns. Der vermögende Kaufmann ist überzeugt: Hier muss das Troja aus Homers "Ilias" liegen.

Doch auf die entscheidende Spur hat ihn ein anderer gebracht: Frank Calvert, der selbst bereits auf dem Hügel gegraben hat. Ihm fehlt allerdings das Geld, seine Suche fortzusetzen. Schliemann hat davon reichlich – und dazu einen unbedingten Willen, Homers Erzählungen in der Wirklichkeit wiederzufinden.

Schliemanns Grabungen machen den Amateurarchäologen weltberühmt. Doch er gräbt Troja nicht nur aus: Mit seinen Methoden richtet er auch Schäden an, die bis heute nicht rückgängig zu machen sind.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Philip Ritter
Redaktion: Jakob Schiffer
Technik: Moritz Raestrup

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