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Spionageverdacht: Was will China von der deutschen Wissenschaft? (Update)

Wegen des Verdachts auf Spionage im Auftrag Chinas hat die Bundesanwaltschaft in München am Mittwoch ein Ehepaar festnehmen lassen. Die beiden beschuldigten deutschen Staatsbürger sollen versucht haben, Wissenschaftler an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen auszuspionieren. Einige Wissenschaftler seien unter dem Vorwand nach China gelockt worden, gegen Honorar Vorträge vor einem zivilen Publikum zu halten. »Tatsächlich erfolgten solche Vorträge dann aber vor Angehörigen staatlicher Rüstungsunternehmen«, so die Bundesanwaltschaft.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) geht davon aus, dass die Ebola-Epidemie in Zentralafrika deutlich früher ausgebrochen ist als zunächst angenommen wurde. Die WHO-Expertin in der Abteilung für Epidemie- und Pandemiebekämpfung, Anaïs Legand, sagte, dass der Ausbruch »wahrscheinlich einige Monate« zurückliege. Die WHO hatte am Wochenende wegen des Ausbruchs den »internationalen Gesundheitsnotstand« ausgerufen, die Afrikanische Union dann am Dienstag den Notstand für den ganzen Kontinent. Inzwischen gibt es über 600 Ebola-Verdachtsfälle und 139 Tote. Ursache für die Epidemie ist Bundibugyo, eine seltene Variante des Ebola-Virus. Über das Virus spricht der stellvertretende Leiter des ZEIT-Gesundheitsressorts, Florian Schumann.

Außerdem im Update:

Und sonst so? Spazierclubs liegen im Trend.

Moderation und Produktion: Azadê Peşmen

Redaktion: Moses Fendel, Elise Landschek

Mitarbeit: Mira Schrems

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