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Zugriff in Buenos Aires: Wie der Mossad Adolf Eichmann entführte

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Am 11. Mai 1960 entführen israelische Agenten einen Deutschen aus Argentinien. Nicht irgend einen. Es ist der Nazi-Verbrecher Adolf Eichmann, einer der Hauptorganisatoren des Holocaust.

In diesem Zeitzeichen erzählt Ulli Schäfer:

Während des Prozesses, der 1961 beginnt, sitzt er in einem Glaskasten: Adolf Eichmann, der Hauptverantwortliche für die logistische Umsetzung der "Endlösung" – der planmäßigen Vernichtung von sechs Millionen Juden.

Nach dem Krieg flieht er nach Argentinien, wo er unter dem Namen Ricardo Klement lebt – unbemerkt von der Weltöffentlichkeit. Aber seine Identität wird aufgedeckt. Durch den deutschen Staatsanwalt Fritz Bauer. Der israelische Geheimdienst Mossad schaltet sich ein und plant eine riskante Entführung: Nach monatelanger Observation gelingt es 1960 schließlich, Eichmann zu fassen und nach Israel zu bringen, wo er sich für seine Verbrechen verantworten muss und zum Tode verurteilt wird.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und unsere Interviewpartnerin:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Ulli Schäfer
Redaktion: Christoph Tiegel und Matti Hesse

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