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Queerer Opernstar, gefürchtete Fechtkämpferin: Julie D'Aubigny

Operndiva, Duellantin, queere Rebellin des 17.Jahrhunderts - und ein angeblich aus Liebe angezündetes Kloster: Das Leben von "La Maupin" ist filmreif. Was davon ist Fakt?

In diesem Zeitzeichen erzählt Jana Fischer:

Beinahe nichts weiß man sicher über das Leben von Julie d'Aubigny. Klar ist nur, dass und welche Rollen sie an der Pariser Oper gesungen hat. Der Rest: Hörensagen, Spekulation - und Skandalgeschichten.

Julie wächst in Versailles auf, am Hof des Sonnenkönigs Ludwig XIV. Ihr Vater ist Reitmeister des Königs. Im Teenager-Alter kommt es zum ersten Skandal: Sie verwickelt sich in eine Liebesaffäre mit einem verheirateten Grafen, dem Chef ihres Vaters.

Später tritt Julie bei Schaukämpfen als Fechterin gegen Männer an - unerhörterweise angeblich als Mann verkleidet. Als sie sich in Marseille als Opernsängerin versucht, tritt zum ersten Mal eine Frau in ihr bewegtes Liebesleben. Auch an der Pariser Oper werden "La Maupin" diverse Affären nachgesagt. Dann beendet Julie ihre Bühnenkarriere mit Anfang dreißig abrupt. Warum? Auch darüber wird spekuliert.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autorin: Jana Fischer
Redaktion: Matti Hesse

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