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Genie, Wahnsinniger, Monster: Die Facetten des Klaus Kinski

15 min
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Klaus Kinski (geb. am 18.10.1926) ist ein begnadeter Schauspieler: Intensiv, immer am Rande des Wahnsinns, und genialer Darsteller bei Werner Herzog. Und ein Vater, der seinen Kindern Leid zufügt.

In diesem Zeitzeichen erzählt Herwig Katzer:

Klaus Kinski beginnt seine Karriere in den Edgar-Wallace-Filmen der 1960er Jahre als Psychopath oder Bösewicht. Über seine düsteren Rollen sagt er einmal: "Ich spiele nicht, ich bin das". Die Dämonen, die er auf die Leinwand bringt, prägen auch sein Privatleben. Seine Exzesse und unkontrollierten Wutausbrüche sind ebenso berüchtigt wie gefürchtet.

Zu künstlerischen Höchstleistungen läuft Klaus Kinski unter der Regie des jungen Werner Herzog auf. Bereits ihr erster gemeinsamer Film, "Aguirre, der Zorn Gottes", wird von Kritikern gefeiert. Es folgen vier weitere Filme (Woyzeck, Nosferatu, Fitzcarraldo, Cobra Verde), die alle zu den bedeutendsten Werken des deutschen Kinos zählen. Kinski stirbt 1991 im Alter von 65 Jahren an einem Herzinfarkt.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Herwig Katzer
Redaktion: Emily Jeuckens, Frank Zirpins

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