Der Nasenwegmord (2/3)
Am Nasenweg im Basler Breitequartier kommt es am Nachmittag des 8. August 2024 zu einem Tötungsdelikt im Treppenhaus eines Wohnhauses.
Rund 24 Stunden später nimmt die Polizei einen Tatverdächtigen fest. Es handelt sich um Raphael M., einen 32-jährigen Schweizer aus Basel. Er soll am Vortag die 75-jährige Frau am Nasenweg mit einem Messer getötet haben.
Zum Tatzeitpunkt befand sich Raphael M. auf einem unbegleiteten Freigang. Er hätte um 17 Uhr auf die geschlossene Abteilung der Universitären Psychiatrischen Kliniken (UPK) zurückkehren sollen.
Raphael M. hatte bereits zwei Menschen getötet
Dort war er für eine stationäre psychiatrische Behandlung untergebracht, weil er 2014 bereits zwei Menschen getötet und eine weitere Person schwer verletzt hatte – in der exakt gleichen Nachbarschaft. Bei Raphael M. wurde eine paranoide Schizophrenie diagnostiziert.
Wer ist Raphael M.? Was ist bei seinen ersten Taten 2014 genau passiert? Und warum erhält er unbegleiteten Freigang, wenn von ihm noch immer eine Gefahr ausgeht?
In der zweiten von drei Folgen zum Fall rekonstruiert Lukas Hausendorf, Journalist und Co-Leiter des Ressorts Region der «Basler Zeitung», die Vorgeschichte von Raphael M. Und die forensische Psychologin May Beyli ordnet ein, was seine Krankheit genau bedeutet.Gast: Lukas Hausendorf
Host: Noah Fend
Skript: Noah Fend, Sara Spreiter
Schnitt und Produktion: Sara Spreiter
Expertin: Forensische Psychologin May Beyli
Experte: Langjähriger Gerichtsreporter Thomas Hasler
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