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Uns Uwe: "Das Schönste auf der Welt ist, normal zu sein"

Am 9.9.1970 spielt Uwe Seeler sein letztes Länderspiel, bald darauf ist auch Schluss beim HSV. Und doch gibt Uns Uwe den Menschen in Hamburg sehr viel – bis heute.

In diesem Zeitzeichen erzählt Burkhard Hupe:

Im Sommer 1946 meldet der Vater Uwe Seeler beim Hamburger SV an. Fortan radelt der Neunjährige 13 Kilometer auf einem viel zu großen Herrenrad zum Training, egal ob es regnet oder schneit. Schnell wird aus dem "kleinen Dicken", wie ihn Freunde und Trainer rufen, ein großer Hoffnungsträger.

Dank Uwe Seeler holt der HSV 1960 die deutsche Meisterschaft. Uwe Seeler wird zum ersten "Fußballer des Jahres" gewählt, die Fans lieben den Nationalspieler auch wegen seiner Bodenständigkeit. Ein Angebot von Inter Mailand lehnt er ab. "Mehr als ein Steak am Tag kann ich nicht essen", argumentiert Seeler.

Nach der WM in Mexiko verabschiedet sich Uwe Seeler am 9. September 1970 aus der Nationalmannschaft, zwei Jahre später auch vom HSV. "Uns Uwe" bleibt über seinen Tod im Juli 2022 hinaus der Liebling der Hamburger.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

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Die Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Burkhard Hupe
Redaktion: Matti Hesse

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