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Inside CDU: Die geheime Macht-Sitzung des Kanzlers. Mit Désirée Schrade
Nach interner Krisensitzung der CDU berichtet eine Kreisvorsitzende von heftiger Kritik an Friedrich Merz.
Heftige Kritik, enttäuschte Parteimitglieder und ein Kanzler, der die Sorgen seiner eigenen Basis offenbar unterschätzt: Bei einer internen Konferenz im Konrad-Adenauer-Haus muss sich Friedrich Merz den Fragen und Vorwürfen von CDU-Kreisvorsitzenden aus ganz Deutschland stellen. Mittendrin: Désirée Schrade, CDU-Kreisvorsitzende aus Frankfurt (Oder). Direkt nach der Sitzung kommt sie zu Paul ins Studio und berichtet, wie Merz auf ihre Kritik reagiert hat – aus ihrer Sicht teilweise spöttisch und herablassend.
Schrade schildert eine Partei, die immer mehr Mitglieder verliert, deren Wahlkämpfer auf der Straße beschimpft werden und deren frühere Stammwähler zur AfD abwandern. Selbst überzeugte Merz-Anhänger seien inzwischen tief enttäuscht. Besonders brisant: Schrade stellt offen infrage, ob Merz gleichzeitig Bundeskanzler und CDU-Vorsitzender bleiben sollte. Und sie berichtet, dass der Kanzler auf die Frage nach einer möglichen Trennung der Ämter nicht konkret eingegangen sei.
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Paul Ronzheimer spricht mit Désirée Schrade über die Stimmung hinter verschlossenen Türen, den wachsenden Vertrauensverlust und die Frage, ob die CDU überhaupt noch eine Strategie gegen den Aufstieg der AfD hat. Schrade verlässt die Sitzung ernüchtert – und gibt offen zu, dass ihr inzwischen der Glaube fehlt, dass die Parteiführung die Probleme noch lösen kann.
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