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Der unendliche Zauber fantastischer Geschichten: Michael Ende

Am 28. August 1995 stirbt der Schriftsteller Michael Ende. "Jim Knopf", "Momo" und "Die unendliche Geschichte" haben ihm Weltruhm und seine Kritiker zum Schweigen gebracht.

In diesem Zeitzeichen erzählt Andrea Klasen:

Michael Ende kommt im November 1929 in Garmisch-Partenkirchen zur Welt. Kurz nach seiner Geburt ziehen die Eltern mit ihm nach München, wo er im Künstlerviertel Schwabing aufwächst. Sein Vater Edgar ist Maler, einer der ersten Surrealisten in Deutschland. Seine Kunst wird von den Nationalsozialisten als "entartet" diffamiert.

"Um zu lernen, wie man schreibt", wie Michael Ende sagt, macht er 1948 an der Otto-Falckenberg-Schule in München eine Ausbildung als Schauspieler. Zehn Jahre später setzt er sich an sein erstes Buch "Jim Knopf und Lukas, der Lokomotivführer". Es wird mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Um dem Rummel zu entgehen, zieht Ende mit seiner ersten Frau nach Italien.

Dort entstehen "Momo" und "Die unendliche Geschichte". Nach dem Tod seiner Frau geht Michael Ende 1985 zurück nach München, wo er seine japanische Übersetzerin heiratet und die letzten zehn Jahre seines Lebens verbringt.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autorin: Andrea Klasen
Redaktion: Christoph Tiegel und David Rother

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