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Max Ernst: Skandalmaler mit Angst vor der weißen Leinwand

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Max Ernst erfindet sich und die Kunst ständig neu: Er bringt Dada nach Köln, begründet den Surrealismus mit und inspiriert Action Painting.

In diesem Zeitzeichen erzählt Christopher Heimer:

Der in Brühl geborene Max Ernst kommt als Autodidakt zur Malerei. Der Erste Weltkrieg erschüttert ihn so nachhaltig, dass er dessen Sinnlosigkeit in der Kunst verarbeitet: Gemeinsam mit Hans Arp bringt er den Dadaismus nach Köln und weist mit seinen irritierenden Collagen den Weg zum Surrealismus, den er später in Paris mit revolutionären Techniken mitbegründet und vorantreibt.

Die Flucht vor den Nazis bringt Ernst 1941 schließlich nach New York. Dort baut er sich mit der Kunstmäzenin und seiner dritten Ehefrau Peggy Guggenheim ein neues Leben auf und wird mit seinen Ideen zum Vorbild für junge amerikanische Künstler.

An Ruhm ist Ernst allerdings zeitlebens nicht interessiert. Während Zeitgenossen wie Dalí oder Picasso zu finanzkräftigen Marken werden, bleibt Ernst bis zu seinem Tod am 1. April 1976, einen Tag vor seinem 85. Geburtstag, rastlos auf der Suche nach sich selbst.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und unser Interviewpartner:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Christopher Heimer
Redaktion: Carolin Rückl und Frank Zirpins

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