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Henrietta Lacks: Die Frau, deren Zellen unsterblich werden

Henrietta Lacks: The woman whose cells became immortal
14 min

1951 stirbt Henrietta Lacks mit nur 31 Jahren. Sie ahnt nicht, dass ihre Zellen nach ihrem Tod die Welt verändern werden. Die Geschichte hinter einem medizinischen Durchbruch.

In diesem Zeitzeichen erzählt Martina Meißner:

1951 wird bei Henrietta Lacks ein aggressiver Krebs am Gebärmutterhals festgestellt. Während ihrer Behandlung im Johns-Hopkins-Hospital entnehmen Ärzte eine Gewebeprobe, ohne die Afroamerikanerin darüber zu informieren. Die daraus gezüchteten Zellen entwickeln Eigenschaften, die die Forschung bis dahin nicht kennt: Sie sterben nicht ab und vermehren sich rasant.

Unter dem Namen "HeLa" werden die Zellen zu einem der wichtigsten Werkzeuge der modernen Medizin. Sie kommen bei der Entwicklung von Impfstoffen und Medikamenten zum Einsatz. Und sie legen die Basis der modernen Genforschung. Gleichzeitig macht ihre Geschichte deutlich, wie eng wissenschaftlicher Fortschritt, soziale Ungleichheit und medizinische Ethik miteinander verbunden sind.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:

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Die Macherinnen und Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autorin: Martina Meißner
Redaktion: Ronald Feisel und Matti Hesse

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